Jury sonOhr Wettbewerb 2017

Martin Bezzola


©Daniel Winkler

«Wenn die Studiotüre ins Schloss fällt, Mantel und Schal am Kleiderhaken hängen, der Bildschirm noch dunkel ist, beginnt der Tag mit einem kurzen, wertvollen Moment in absoluter Stille. Mit der Vorfreude auf Klang. Kurze Zeit später drängt sich Ächzen und Singen, Streichen und Flirren, Donnern und Wummern in die Gehörgänge und begeistert – jeden Tag von Neuem.»

Martin Bezzola ist Komponist und Sounddesigner aus Zürich. Er schreibt und produziert Musik für Hörspiele, setzt eigene Hörspiel- und Feature-Produktionen sowie akustische Identifikationen für Radio und Fernsehen um. Seine Stücke «Der Elektrobarde» und «La Nüvla da Pra Davant» gewannen den sonOhr Publikumspreis 2013 resp. Jury-Preis 2016. Mit der Umsetzung des SRF-Hörspiels «Die Andouillette» erreichte er 2014 den 4. Platz am Prix Europa in Berlin.

Francesca Giorzi


 

«Accolgo con estremo favore l’esistenza in Svizzera di un festival dedicato al suono. E’ segno che l’interesse al puro ascolto sta ritornando con forza, complici le nuove tecnologie e l’assuefazione alle immagini visive.»

Francesca Giorzi inizia a lavorare per la SSR nel 1987, dove conduce una trasmissione sulla neonata Rete Tre. Laurea in Tecnica del linguaggio radiotelevisivo al DAMS di Bologna, attività teatrale nella compagnia Teatro la Maschera di Lugano, varie esperienze di conduzione e giornalismo sulla Rete Uno per approdare nel 2011 alla responsabilità della Prosa RSI – Rete Due. Questo settore produce regolarmente originali radiofonici e adattamenti da opere letterarie. Particolare impegno è investito nella ricerca di una drammaturgia acustica e nella presa del suono binaurale (3D).

Hanna Wick


©SRF

«Ich höre gerne gute Geschichten. So einfach ist das. Geschichten fürs Herz, Geschichten fürs Hirn. Laute Geschichten, komplizierte Geschichten, lustige Geschichten, alles. Wenn zwei miteinander reden. Wenn die Welt beginnt zu summen. Nichts berührt mich so, wie eine Emotion, die als Ton direkt zu mir dringt.»

Hanna Wick ist Wissenschaftsjournalistin mit Haut und Haar, Aug und Ohr. Sie hat Physik studiert und liebt dieses Fach bis heute, kann sich aber auch für andere Wissenschaftsthemen begeistern, von der Psychologie der Verschwörungstheorie bis zur Technik hinter dem neuen Gotthardtunnel. Nach acht Jahren in der Wissenschaftsredaktion der NZZ und knapp vier Jahren bei Radio SRF arbeitet sie seit kurzem beim Fernsehen für die Sendung «Einstein». Bei ihr zuhause läuft immer irgendein Hör-Gerät, sei es das Radio, ein Podcast auf dem Smartphone oder eine Schallplatte.